RGB

RGB

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Die sogenannten Lichtfarben Rot, Grün und Blau (RGB) können nicht auf Druckstoffen gemischt werden. Sämtliche Farben, die der Mensch sieht, bestehen aus diesen additiven Grundfarben. Sie stellen die Basis für alle technischen Anwendungen wie Scanner, Farbmonitore und Digitalkameras dar.

Die Grundlage für den Farbraum

Der RGB-Farbraum basiert auf der sogenannten Dreifarbentheorie. Diese besagt, dass nahezu alle Farbreize durch das Mischen der drei Primärfarben nachgebildet werden können. Das zusammengesetzte Lichtspektrum kann sich deutlich von dem des ursprünglichen Reizes unterscheiden und zwar ohne, dass das menschliche Auge diesen Unterschied wahrnimmt.

Farbreize

Um einen Farbreiz nachzubilden und die Farbe im RGB-Farbraum zu beschreiben, wird ein Zahlentripel gespeichert, das Aussagen über die Menge der verschiedenen Lichter (Rot, Grün, Blau) macht. Die Wertbereiche für die Farbreize können dabei unterschiedlich festgelegt sein. Grundlegend gilt: Farbe = (R, G, B).

sRGB, eciRGB v2 und Co.

Die wichtigsten RGB-Farbräume sind der sRGB, der eciRGB v2, der Adobe-RGB-Farbraum und der Wide-Gamut-RGB. Ersterer ist kleiner als der Farbraum von Farbdruckern, Monitoren und modernen Druckmaschinen und somit nur bedingt für den Print geeignet. Beim eciRGB v2 handelt es sich um den von der ECI empfohlenen Arbeitsfarbraum. Und der Adobe-RGB-Farbraum wurde im Jahr 1998 definiert. Mit ihm wollte man durch die entsprechende Auswahl von Primärvalenzen den CMYK-Farbraum von Farbdruckern an den RGB-Arbeitsraum von Bildschirmen anpassen.

Der Wide-Gamut-RGB

Da der Adobe-RGB-Farbraum nicht den Anforderungen der Praxis entspricht, entwickelte Adobe später den Wide-Gamut. Dieser arbeitet mit den Primärfarben 700 nm, 525 nm und 450 nm sowie mit höheren Farbsättigungen an der Machbarkeitsgrenze. Eine nahezu perfekte Abdeckung von Blau und Violett sowie eine optimale Abdeckung der Grün-Töne sind die Folge.

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