Verpackungsdesign

Verpackungsdesign

Inhaltsverzeichnis

Der Begriff Verpackungsdesign beschreibt die grafische Gestaltung einer Umverpackung von käuflich zu erwerbenden Produkten. Die Hauptaufgaben des Verpackungsdesigns bestehen in der Informationsvermittlung bezüglich der im Produkt enthaltenen Inhaltsstoffe sowie in der grafischen Darstellung der Produktvorzüge unter Berücksichtigung marketingpsychologischer Aspekte hinsichtlich einer positiven Kaufentscheidung.

Die Hauptaufgaben des Verpackungsdesigns

Unter der Bezeichnung Verpackungsdesign wird die meist grafisch gestaltete Umhüllung von Produkten jeglicher Art verstanden. Als Unterkategorie des "Packungsdesigns" besteht die Hauptaufgabe einer sogenannten Umverpackung darin, den Kunden über den Inhalt sowie die Vorzüge des Produktes zu informieren. Neben der Informationsvermittlung bezüglich der im Produkt enthaltenen Inhaltsstoffe oder der verwendeten Herstellungsmaterialien orientiert sich das Verpackungsdesign in erster Linie an den Aspekten des Marketings. Entsprechend der zu erreichenden Zielgruppe stimmt der Verpackungsdesigner die Gestaltung der Umverpackung auf die Wünsche und Bedürfnisse des Kunden ab, um so den Kaufreiz anzuregen. Unter Berücksichtigung von verkaufspsychologischen Gesichtspunkten trägt eine innovativ gestaltete Verpackung im Idealfall zum Verkaufserfolg eines Produktes bei und macht dieses unverwechselbar. Eine korrekt auf das Verpackungsdesign übertragende Marketingstrategie dient demnach dazu, die Besonderheit des zu vertreibenden Artikels hervorzuheben und so dessen wirtschaftlichen und kommerziellen Erfolg zu unterstützen.

Erfolgreiches Verpackungsdesign steigert den Absatz

Damit ein Unternehmen von dem Wiedererkennungswert eines Produktes profitiert, steht die Unverwechselbarkeit der Umverpackung an erster Stelle. Die Gesamtheit des Verpackungsdesigns wird hierbei durch eine einprägsame Farbgestaltung, prägnant eingesetzte Typografie und möglichst detaillierte Abbildungen definiert. Für die Umsetzung und Ausgestaltung der optischen Wirkung von Verpackungen kommen je nach Berufsqualifikation Grafikdesigner oder Verpackungsdesigner zum Einsatz. Gerade bei geringpreisigen Artikeln oder No-Name-Produkten ist es üblich, dass aus Kostengründen auf eine groß angelegte Marketingkampagne zur Bekanntmachung des Produktes verzichtet wird. Ist dies der Fall, übernimmt das Verpackungsdesign die alleinige Rolle zur Bewerbung des jeweiligen Artikels und erhält somit die verantwortungsvolle Aufgabe, den spontanen Kaufimpuls der Kunden direkt im Laden auszulösen. Kommerziell erfolgreiches Verpackungsdesign kann somit den Absatz eines Produktes auf nachhaltige Weise erhöhen und eine effiziente Methode zur Gewinnsteigerung bedeuten.

Die verschiedenen Arten der Verpackung

Zum Verpackungsdesign gehört auch die Verpackungsentwicklung. Hierbei gilt es, den gestalterischen Aspekt auf die Herstellungsart der Verpackung abzustimmen. So hilft das beste Design wenig, wenn es sich entwicklungstechnisch nicht umsetzen lässt. Im Hinblick auf die Verpackungsentwicklung orientiert sich die spätere Gestaltung an den verschiedenen Eigenschaften der Verpackung. Hierzu zählen beispielsweise Materialien wie Kartonagen, Kunststoffe oder Glas sowie Elemente wie Sichtfenster, Aussparungen oder spezielle Öffnungen. Generell unterscheidet der Verpackungshandel zwei Arten von Umhüllungen. Da wären zum einen die Primärverpackungen, welche die direkte Produkthülle in Form von Folien, Dosen, Gläsern oder Deckel beinhalten und unmittelbaren Kontakt zum Produkt haben. Auf der anderen Seite stehen die Sekundärverpackungen, welche als Umverpackung in Form von Faltschachteln, Beuteln oder Etiketten keinen direkten Produktkontakt aufweisen und in der Regel die Anwendungsfläche des gestalterischen Verpackungsdesigns darstellen.

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